...machte es heute morgen.
Seltsamerweise im Schlafzimmer.
Und es hörte sich keinesfalls so an, als wäre der Hahn, der diese besorgniserregenden Töne ausstieß in der Blüte seiner Jahre. Sondern eher so, als hätte er sein Verfallsdatum schon seit gut 20 - 30 Jahren überschritten.
Was natürlich auch zu dem überraschend schnellen und spontanen Verlassen des Bettes meinerseits beitrug.
Denn 1) ist es schon merkwürdig genug (ja, auch bei uns zählt das dann doch noch zu den Merkwürdigkeiten) wenn morgens ein Hahn im Schlafzimmer kräht und 2) wenn sich besagter krähender Hahn anhört, als wäre er grad unter einen Rasenmäher geraten.
Während ich also zur Tür stürm um sofortigen Beistand herbeizuzitieren fliegt besagte Tür auf. Bemerkenswerte knapp 2 Zentimeter an meiner Nase vorbei und die Queen of Drama stürzt ins Schlafzimmer.
Wobei die doch eigentlich die erste ist, die bei seltsamen Vorkommnissen entweder die halbe Nachbarschaft zusammenbrüllt zwecks Rettung oder auf einen Tisch springt.
In den meisten Fällen beides gleichzeitig.
Jedenfalls stürmt sie mit dem freudigen Ruf "Mein Handy! Mein Handy! Da ist es ja!" an mir vorbei. Auf die Quelle der röhrenden röchelnden Hahnenschreie zu!
????
Man verzeihe es mir. Ich hab etwas länger gebraucht um die Querverbindung zwischen dem von einem Rasenmäher geplätteten Hahn, der Queen of Drama und einem Handy zu ziehen.
Es war ja auch noch recht früh
Und ich war doch sehr plötzlich und abrupt durch dieses geröchel aus dem Schlaf gerissen worden.
Und die doch recht nah an meiner Nase vorbeirasende Tür hat durch die Luftverwirbelung möglicherweise auch den einen oder anderen klaren Gedanken verwirbelt.
Dabei hätte es mir doch eigentlich sofort klar sein müßen, daß das ein Weckruf war.
Hatte doch meine Mutter vor vielen vielen Jahren den genialen Gedanken mir einen krähenden Wecker zu schenken.
Und hatten wir doch diesen krähenden Wecker mit, als meine Freundin, meine Oma und ich ganz kurz nach der Wende an die Ostsee fuhren.
Und hatten Oma und die Mutter meiner Freundin doch die Befürchtung, daß es eventuell einen Lebensmittelengpaß geben könnte, sodaß wir in einen kleinen Golf nicht nur das Gepäck für drei Leute für drei Wochen nebst eben besagten drei Personen auch noch den Inhalt von zwei kompletten Speisekammern hatten.
Einschließlich eingelegter Birnen, die im späteren Urlaub noch zu einem äußerst peinlichen Zwischenfall führten...
Und besagten krähenden Wecker.
Das Auto war vollgepackt bis zum Dach.
Und ganz unten war er irgendwo.
Der Wecker.
Und während die ganze Autokolonne sich bei knallender Hitze in minimalsten Schritttempo durch Wismar quälte röchelte der Wecker los.
Und war nicht zu finden.
Gut, groß umschichten von Gepäck war ja auch nicht, außer man hätte es aus dem Fenster geworfen.
Wozu ich nach einer Stunde gekrähe durchaus bereit war.
Und da wir die Fenster unten hatten wie auch alle anderen Autos waren vermutlich die hinter und vor uns nicht mehr sehr weit von drastischen Maßnahmen entfernt.
Während Oma auf das allmähliche erschwachen der Batterien und Ignorieren setzte und meine Freundin Gegenmaßnahmen mit Hilfe ihres Walkmans ergriff war ich bereit wirklich verzweifelte Maßnahmen zu ergreifen.
So kam es dann, daß wir mitten in Wismar am Straßenrand das Auto ausluden auf der Suche nach dem krähenden Ungetüm.
Ich vermute mal, als das Volk aus Ägypten auszog hatte es nur unwesentlich weniger Gepäck dabei als wir.
Und ganz unten war dann der Wecker.
Der übrigens im Verlauf seiner weiteren Existenz nie wieder ein krähen von sich gab nachdem ich mit ihm fertig war.
Von daher hätte mir also eigentlich so ein nervendes röchelndes Geräusch nicht unbekannt sein dürfen.
Aber vermutlich hab ich bisher dieses doch leicht traumatische Ereignis des ersten krähenden Weckers erfolgreich verdrängt gehabt.
Und die Queen of Drama wurde beauftragt sich einen anderen Weckton auszudenken. Einen beruhigenden. Sowas wie "Panzerschlacht" oder so....
Posts mit dem Label Der ganz normale Alltags(wahnsinn) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Der ganz normale Alltags(wahnsinn) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 17. Juni 2013
Samstag, 2. Februar 2013
Gebrauchsanweisung
Da half er mir vorhin in der Küche, mein Mann.
Einer der wirklich wertvollsten und unverzichtbarsten Helfer wenn es um die Zubereitung von Essen geht *HUST*
Nach etlichem gefluche und geschüttel kam dann auch eine der unvermeidlichen Fragen "Wo ist denn bloß die Gebrauchsanleitung für das Ding?"
Ich beiß fest die Zähne aufeinander und quietsch ein "Ich weiß nicht" raus
Weiteres geschüttel und gefluche folgt "Du kochst seit Jahren. Du mußt doch wohl wissen wo das Ding die Gebrauchsanweisung hat."
Ich zuck nur zaghaft mit den Schultern und versuch dann doch die Städte des Geschehens zu verlassen.
Bevor er nach meinem nun langsam unvermeidlich werdenden Lachanfall jede weitere Tätigkeit einstellt. Dabei soll er noch die Kartoffeln zu Scheiben reiben.
Aber es ist zu spät.
Der Lachanfall überrollt mich, bevor ich die taktischen Rückzugspläne auch nur teilweise in die Tat umsetzen kann.
Man mag es mir verzeihen, daß ich ihm nicht weiterhelfen konnte, mit der Gebrauchsanweisung.
Möglicherweise steht da sogar eine drauf...aber in all den vielen Jahren, in denen ich koche (oder, wie meine Familie manchmal meint eine Tätigkeit ausübe, die nur ich so bezeichne) hab ich wirklich WIRKLICH noch NIE auf einer Streuschütteldose Knoblauchpfeffer nach einer Gebrauchsanweisung für das öffnen, wenn sie noch neu ist, und dann gebrauchen, derselbigen gesucht.
Ein schwerer, beinahe unverzeihlicher Fehler.
Wer weiß, was ich da so alles in den letzten Jahren falsch gemacht habe...
Einer der wirklich wertvollsten und unverzichtbarsten Helfer wenn es um die Zubereitung von Essen geht *HUST*
Nach etlichem gefluche und geschüttel kam dann auch eine der unvermeidlichen Fragen "Wo ist denn bloß die Gebrauchsanleitung für das Ding?"
Ich beiß fest die Zähne aufeinander und quietsch ein "Ich weiß nicht" raus
Weiteres geschüttel und gefluche folgt "Du kochst seit Jahren. Du mußt doch wohl wissen wo das Ding die Gebrauchsanweisung hat."
Ich zuck nur zaghaft mit den Schultern und versuch dann doch die Städte des Geschehens zu verlassen.
Bevor er nach meinem nun langsam unvermeidlich werdenden Lachanfall jede weitere Tätigkeit einstellt. Dabei soll er noch die Kartoffeln zu Scheiben reiben.
Aber es ist zu spät.
Der Lachanfall überrollt mich, bevor ich die taktischen Rückzugspläne auch nur teilweise in die Tat umsetzen kann.
Man mag es mir verzeihen, daß ich ihm nicht weiterhelfen konnte, mit der Gebrauchsanweisung.
Möglicherweise steht da sogar eine drauf...aber in all den vielen Jahren, in denen ich koche (oder, wie meine Familie manchmal meint eine Tätigkeit ausübe, die nur ich so bezeichne) hab ich wirklich WIRKLICH noch NIE auf einer Streuschütteldose Knoblauchpfeffer nach einer Gebrauchsanweisung für das öffnen, wenn sie noch neu ist, und dann gebrauchen, derselbigen gesucht.
Ein schwerer, beinahe unverzeihlicher Fehler.
Wer weiß, was ich da so alles in den letzten Jahren falsch gemacht habe...
Montag, 28. Januar 2013
Ist das nicht lieb...
...von der Little Lady?
Damit unsere Tiere nicht so weite Wege zu den Wassernäpfen zurücklegen müßen, vor allem unser Hund ist ja nicht mehr der jüngste, hat sie überall im Wohnzimmer und in der Küche Wasserstellen eingerichtet.
Hier ein tiefer Teller, da ein Topf.
So haben alle etwas von der Tierliebe der Kleinen.
Die Tiere keine weiten Wege mehr und ich ...
...naja, Wassertreten soll ja sehr gesund sein...*Socken auswring*
...Das wird morgen ein Protestgeheul geben, wenn ich ihr erklär, daß die Menge der Wasserstellen zusammengestrichen werden muß...
Damit unsere Tiere nicht so weite Wege zu den Wassernäpfen zurücklegen müßen, vor allem unser Hund ist ja nicht mehr der jüngste, hat sie überall im Wohnzimmer und in der Küche Wasserstellen eingerichtet.
Hier ein tiefer Teller, da ein Topf.
So haben alle etwas von der Tierliebe der Kleinen.
Die Tiere keine weiten Wege mehr und ich ...
...naja, Wassertreten soll ja sehr gesund sein...*Socken auswring*
...Das wird morgen ein Protestgeheul geben, wenn ich ihr erklär, daß die Menge der Wasserstellen zusammengestrichen werden muß...
Mittwoch, 2. Januar 2013
"Es stinkt"
verkündet Mr. Cool, empört sein empfindliches Näschen rümpfend, als er die Treppe ins Wohnzimmer runterkommt.
"In deinem Zimmer?" frag ich, bemüht unschuldig und noch mehr bemüht schnell das Taschentuch hinter mir verschwinden zu lassen, daß ich grad noch vor der Nase hatte.
Klappt nicht, meine Kinder durchschauen Ablenkungsversuche sofort.
"Was hast du gemacht?!" Meine Güte, die Inquisition schimmert durch seinen Blick hindurch.
"Staubgesaugt!" verkünde ich ausgesprochen fröhlich und strahl ihn an.
"Es stinkt wie...wie.... Ich komm schon noch drauf, woran mich der Geruch erinnert.(Anm.d.Redaktion: Nein, eher nicht, diese Geruchskombie gibt es sonst vermutlich nirgends) Das ist mit Sicherheit gesundheitsgefärdend. Du bist ja schon das beste Beispiel dafür." Triumphierend guckt er mich an.
"????"
"Du strahlst nie beim staubsaugen. Das sind die gefährlichen Dämpfe, die hier in der Luft liegen."
Ich verweigere die Aussage.
Und bleib dabei.
Ich hab wirklich nur staubgesaugt.
Das ist keine Lüge.
Er hat mich nur nach heute gefragt.
Da muß ich ihm doch nicht sagen, daß ich letzensauf die blödsinnige Idee gekommen bin den genialen Einfall hatte das verschüttete Knoblauchpulver aufzusaugen, oder? In völliger Unkenntnis, wie das Zeugs stinkt, wenn man den Staubsauger wieder anmacht?
Und so gesellt sich zu dem schon arg...speziellen... Geruch des Staubsaugers, auch noch der Geruch nach heißem Knoblauch hinzu...
Eigentlich müßte man sich doch auch an flambierten Iltis mit Knoblauch gewöhnen können, oder...?
"In deinem Zimmer?" frag ich, bemüht unschuldig und noch mehr bemüht schnell das Taschentuch hinter mir verschwinden zu lassen, daß ich grad noch vor der Nase hatte.
Klappt nicht, meine Kinder durchschauen Ablenkungsversuche sofort.
"Was hast du gemacht?!" Meine Güte, die Inquisition schimmert durch seinen Blick hindurch.
"Staubgesaugt!" verkünde ich ausgesprochen fröhlich und strahl ihn an.
"Es stinkt wie...wie.... Ich komm schon noch drauf, woran mich der Geruch erinnert.(Anm.d.Redaktion: Nein, eher nicht, diese Geruchskombie gibt es sonst vermutlich nirgends) Das ist mit Sicherheit gesundheitsgefärdend. Du bist ja schon das beste Beispiel dafür." Triumphierend guckt er mich an.
"????"
"Du strahlst nie beim staubsaugen. Das sind die gefährlichen Dämpfe, die hier in der Luft liegen."
Ich verweigere die Aussage.
Und bleib dabei.
Ich hab wirklich nur staubgesaugt.
Das ist keine Lüge.
Er hat mich nur nach heute gefragt.
Da muß ich ihm doch nicht sagen, daß ich letzens
Und so gesellt sich zu dem schon arg...speziellen... Geruch des Staubsaugers, auch noch der Geruch nach heißem Knoblauch hinzu...
Eigentlich müßte man sich doch auch an flambierten Iltis mit Knoblauch gewöhnen können, oder...?
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Na sowas...
Wie gemein.
Da wurde er doch heute höchst unsanft und mit einigen neuen Erkentnissen ausgestattet in die raue Wirklichkeit des Küchenlebens zurückgerissen.
Mein Mann.
Sollte er mir doch helfen die Kartoffeln von mehr oder weniger rund in dünne Scheiben zu reiben.
Eine schöne neue Reibe haben wir auch, da die alte mittlerweile so stumpft war, daß man sogar mit dem Finger drüber reiben konnte ohne Verluste.
Er packt sie also aus.
Nimmt die Beschreibung.
Studiert sie sehr genau und ausgiebig.
Und fängt an.
Ich hätt mir das Schauspiel ja gern länger angesehen, aber andrerseits sollte ja mal in absehbarer Zeit das Essen fertigwerden. Bevor die Kinder ihre angedrohten Sanktionen bei weiterer Verspätung in die Tat umsetzen würden...
"Was machst du da eigentlich?"
"Ich reib die Kartoffeln" *schnauf ächz*
"Findest du deine Haltung nicht vielleicht auch leicht...kontraproduktiv? Du sollst hier keine Bodengymnastik betreiben..."
"Das steht so auf dem Bild"
Ich schau mir das Bild auch mal an, daß so eine bandscheibenvorfallträchtige Haltung empfiehlt.
"Dir ist aber schon klar, daß das Bild nur gestellt ist und nie im Leben echt."
"Wie kommst du denn darauf?" Er, kurz vor der endgültigen Kapitulation und ohne auch nur eine einzige Kartoffel in Scheiben bekommen zu haben.
"Na, ist doch völlig klar: Kein Rechtshänder würde mit Links reiben. Aber noch eindeutiger ist: Das ist ein Model, die war bestimmt noch nie in einer Küche... Die LACHT bei der Arbeit und sieht unglaublich ZUFRIEDEN aus! Brauchst du noch mehr Indizien?"
Merke: Wenn jemand auf Bildern bei der Hausarbeit lacht und zufrieden aussieht kann es nicht echt sein!
Da wurde er doch heute höchst unsanft und mit einigen neuen Erkentnissen ausgestattet in die raue Wirklichkeit des Küchenlebens zurückgerissen.
Mein Mann.
Sollte er mir doch helfen die Kartoffeln von mehr oder weniger rund in dünne Scheiben zu reiben.
Eine schöne neue Reibe haben wir auch, da die alte mittlerweile so stumpft war, daß man sogar mit dem Finger drüber reiben konnte ohne Verluste.
Er packt sie also aus.
Nimmt die Beschreibung.
Studiert sie sehr genau und ausgiebig.
Und fängt an.
Ich hätt mir das Schauspiel ja gern länger angesehen, aber andrerseits sollte ja mal in absehbarer Zeit das Essen fertigwerden. Bevor die Kinder ihre angedrohten Sanktionen bei weiterer Verspätung in die Tat umsetzen würden...
"Was machst du da eigentlich?"
"Ich reib die Kartoffeln" *schnauf ächz*
"Findest du deine Haltung nicht vielleicht auch leicht...kontraproduktiv? Du sollst hier keine Bodengymnastik betreiben..."
"Das steht so auf dem Bild"
Ich schau mir das Bild auch mal an, daß so eine bandscheibenvorfallträchtige Haltung empfiehlt.
"Dir ist aber schon klar, daß das Bild nur gestellt ist und nie im Leben echt."
"Wie kommst du denn darauf?" Er, kurz vor der endgültigen Kapitulation und ohne auch nur eine einzige Kartoffel in Scheiben bekommen zu haben.
"Na, ist doch völlig klar: Kein Rechtshänder würde mit Links reiben. Aber noch eindeutiger ist: Das ist ein Model, die war bestimmt noch nie in einer Küche... Die LACHT bei der Arbeit und sieht unglaublich ZUFRIEDEN aus! Brauchst du noch mehr Indizien?"
Merke: Wenn jemand auf Bildern bei der Hausarbeit lacht und zufrieden aussieht kann es nicht echt sein!
Samstag, 15. Dezember 2012
Meine Nerven...
"Es hängt fest! Es hängt fest!!!" *hysterisches ohrenbetäubendes kreischen*
Die Little Lady.
Meine Wenigkeit springt aus dem sitzen über die Sofalehne...
...rast zum Eßtisch...
...stolpert unterwegs über den Hund...
...und knallt mit dem Ellbogen auf den Tisch...
Mit der durchaus nicht unberechtigten Vermutung im Hinterkopf, daß das Kind mit dem Finger oder der Hand im Spieluhreisenbahntunnel festhängt.
"Es hängt fest! Es hängt fest!!!!AAAAAAAAAAHHHHHHHH!!!!!!!"
Leichtes taubheitsgefühl auf beiden Ohren und ein hartnäckiges Klingeln in denselben...
...aber dann...
langsame Erkentnis bei Mama, die leicht angeschlagen am Tisch angekommen ist...
...daß vermutlich nicht das Kind mit Finger oder Hand festhängt.
Indiz eins: ES! Sie würde weder Finger noch Hand als Es bezeichnen.
Aber, noch überzeugender ist
Indiz zwei: Das Kind kommt mir ohne Eisenbahnspieluhr entgegengestürmt.
Das überzeugt mich denn endgültig und langsam kommt die Herzfrequenz auch wieder in einen meßbaren Bereich.
Die Little Lady läßt bei der großen Eisenbahnspieluhr gern die kleinen Filys auf den Schienen mitfahren. Da sich die Schienen in Zeitlupe drehen und nicht der Zug selbst fährt. Der dreht sich nämlich nur mit den Schienen. Und da hats im Tunnel ein Fily von den Schienen gehauen und es verklemmte sich.
Und dafür so ein Gebrüll, daß ein nur ganz leicht phantasiebegabter Mensch schon denkt, sonstwas wär passiert.
Ich bin aber nunmal sehr phantasiebegabt. Und die ging gleich mal gnadenlos mit mir durch beim sekundenschnellen Ausmalen aller denkbaren und undenkbaren Szenarien...
Wie wäre es, wenn sie beim nächsten Mal ganz ruhig und gesittet zu mir kommen würde, um den Sachverhalt mit allen notwendigen Details zu schildern und in aller Ruhe eine Rettungsaktion einzuleiten...?
Vermutlich eher nicht. Das Kind hat meine Gene....
Die Little Lady.
Meine Wenigkeit springt aus dem sitzen über die Sofalehne...
...rast zum Eßtisch...
...stolpert unterwegs über den Hund...
...und knallt mit dem Ellbogen auf den Tisch...
Mit der durchaus nicht unberechtigten Vermutung im Hinterkopf, daß das Kind mit dem Finger oder der Hand im Spieluhreisenbahntunnel festhängt.
"Es hängt fest! Es hängt fest!!!!AAAAAAAAAAHHHHHHHH!!!!!!!"
Leichtes taubheitsgefühl auf beiden Ohren und ein hartnäckiges Klingeln in denselben...
...aber dann...
langsame Erkentnis bei Mama, die leicht angeschlagen am Tisch angekommen ist...
...daß vermutlich nicht das Kind mit Finger oder Hand festhängt.
Indiz eins: ES! Sie würde weder Finger noch Hand als Es bezeichnen.
Aber, noch überzeugender ist
Indiz zwei: Das Kind kommt mir ohne Eisenbahnspieluhr entgegengestürmt.
Das überzeugt mich denn endgültig und langsam kommt die Herzfrequenz auch wieder in einen meßbaren Bereich.
Die Little Lady läßt bei der großen Eisenbahnspieluhr gern die kleinen Filys auf den Schienen mitfahren. Da sich die Schienen in Zeitlupe drehen und nicht der Zug selbst fährt. Der dreht sich nämlich nur mit den Schienen. Und da hats im Tunnel ein Fily von den Schienen gehauen und es verklemmte sich.
Und dafür so ein Gebrüll, daß ein nur ganz leicht phantasiebegabter Mensch schon denkt, sonstwas wär passiert.
Ich bin aber nunmal sehr phantasiebegabt. Und die ging gleich mal gnadenlos mit mir durch beim sekundenschnellen Ausmalen aller denkbaren und undenkbaren Szenarien...
Wie wäre es, wenn sie beim nächsten Mal ganz ruhig und gesittet zu mir kommen würde, um den Sachverhalt mit allen notwendigen Details zu schildern und in aller Ruhe eine Rettungsaktion einzuleiten...?
Vermutlich eher nicht. Das Kind hat meine Gene....
Dienstag, 11. Dezember 2012
Das übliche Weihnachtsbackstreßchaos
Voll motiviert hab ich mich dann heute in die Weihnachtsbäckerei gestürzt...
Eigentlich wollte ich ja in aller Ruhe abwarten, bis die Motivation wieder nachläßt, aber die Little Lady war noch motivierter im quengeln, daß sie jetzt endlich backen will.
Na, also gut.
Campingtisch in die Küche.
Und dann einen genauen Plan erstellen, wer wann in dieselbe darf, denn jetzt ist es Einbahnstraße mit Sackgasse.
Den Fleischwolf an den Campingtisch geschraubt. Schrauben wollen.
Der blöde Tisch ist genau zwei Millimeter zu dick für den Griff.
Mit stark schwindender Motivation kämpfend im Werkzeugkasten verschwunden.
Und die noch fehlenden Materialien fürs backen zusammengetragen:
Schon in der Küche sind: Mixer, Zucker, Butter, Mehl, Eier, Vanillinzucker.
Fehlen also noch Hammer, Meißel, Brechstange *grummel*
Endlich, den Fleischwolf an den Tisch gehämmert, mit dem Meißel festgezogen. Festgestellt, daß der Tisch aus Plastik und innen hohl ist und daher nachgibt. Also, dieses blöde Ding läßt sich nicht festziehen.
Gut, wieder losgehämmert.
Dem sehr kläglichen Rest der dahinschwindenden Motivation hinterhergewinkt und nach einer durchführbaren Lösung gesucht.
Nachdem die Little Lady meinen ersten Vorschlag, das ganze Zeugs einfach in den Müll zu werfen rigoros abgelehnt hat.
Fleischwolf an die Küchentheke geschraubt. Ja, das Ding hält.
Leider bin ich etliche Zentimeter zu klein. Wie soll ich denn jetzt an der Kurbel drehen, ohne den Muskelkater des Jahrhunderts zu bekommen?
Also, auch noch eine Leiter angeschleppt.
Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich hab mehr Zeugs in der Küche stehen um eine größere Baumaßnahme durchführen zu können, als zum Plätzchen backen.
Aber dann, endlich, nach den üblichen Anfangsschwierigkeiten wirds doch was
Aus diesem Zeugs sollen denn mal Plätzchen werden
Schritt eins ist schonmal geglückt. Das Zeugs hat sich verbunden. Und, wer sich über die Handhabung einer Rüttelplatte beschwert, der soll mal versuchen, dieses zähe, wiederspenstige Zeugs mit einem Mixer durchzukneten...*ächz*
Plätzchen sind auch gelungen. Bitte ein besonderes Augenmerk auf die Farbe: Kein schwarzbraun zu sehen.Hoffen wir mal, daß sie jetzt nicht halbroh sind.
Und hier, nach einer ausgiebigen Kleckserei mit Puderzucker, Wasser, und Zuckerstreuseln
Fertig!
Ich auch!
Und in ein bis zwei Stunden ist die Küche auch wieder vorzeigbar.
Vielleicht hätte ich der Little Lady genauer erklären sollen, daß es wünschenswert wäre, wenn die Trefferquote für den Zuckerguß auf die Plätzchen höher gewesen wäre, als auf den Boden...
Eigentlich wollte ich ja in aller Ruhe abwarten, bis die Motivation wieder nachläßt, aber die Little Lady war noch motivierter im quengeln, daß sie jetzt endlich backen will.
Na, also gut.
Campingtisch in die Küche.
Und dann einen genauen Plan erstellen, wer wann in dieselbe darf, denn jetzt ist es Einbahnstraße mit Sackgasse.
Den Fleischwolf an den Campingtisch geschraubt. Schrauben wollen.
Der blöde Tisch ist genau zwei Millimeter zu dick für den Griff.
Mit stark schwindender Motivation kämpfend im Werkzeugkasten verschwunden.
Und die noch fehlenden Materialien fürs backen zusammengetragen:
Schon in der Küche sind: Mixer, Zucker, Butter, Mehl, Eier, Vanillinzucker.
Fehlen also noch Hammer, Meißel, Brechstange *grummel*
Endlich, den Fleischwolf an den Tisch gehämmert, mit dem Meißel festgezogen. Festgestellt, daß der Tisch aus Plastik und innen hohl ist und daher nachgibt. Also, dieses blöde Ding läßt sich nicht festziehen.
Gut, wieder losgehämmert.
Dem sehr kläglichen Rest der dahinschwindenden Motivation hinterhergewinkt und nach einer durchführbaren Lösung gesucht.
Nachdem die Little Lady meinen ersten Vorschlag, das ganze Zeugs einfach in den Müll zu werfen rigoros abgelehnt hat.
Fleischwolf an die Küchentheke geschraubt. Ja, das Ding hält.
Leider bin ich etliche Zentimeter zu klein. Wie soll ich denn jetzt an der Kurbel drehen, ohne den Muskelkater des Jahrhunderts zu bekommen?
Also, auch noch eine Leiter angeschleppt.
Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich hab mehr Zeugs in der Küche stehen um eine größere Baumaßnahme durchführen zu können, als zum Plätzchen backen.
Aber dann, endlich, nach den üblichen Anfangsschwierigkeiten wirds doch was
Aus diesem Zeugs sollen denn mal Plätzchen werden
Schritt eins ist schonmal geglückt. Das Zeugs hat sich verbunden. Und, wer sich über die Handhabung einer Rüttelplatte beschwert, der soll mal versuchen, dieses zähe, wiederspenstige Zeugs mit einem Mixer durchzukneten...*ächz*
Plätzchen sind auch gelungen. Bitte ein besonderes Augenmerk auf die Farbe: Kein schwarzbraun zu sehen.
Und hier, nach einer ausgiebigen Kleckserei mit Puderzucker, Wasser, und Zuckerstreuseln
Fertig!
Ich auch!
Und in ein bis zwei Stunden ist die Küche auch wieder vorzeigbar.
Vielleicht hätte ich der Little Lady genauer erklären sollen, daß es wünschenswert wäre, wenn die Trefferquote für den Zuckerguß auf die Plätzchen höher gewesen wäre, als auf den Boden...
Sonntag, 2. Dezember 2012
Adventskalenderfotos...oder hach, was für eine Bauleistung
Was für ein Wortgebilde...
Nunja, es sind ja auch monumentale Bauwerke.
Und wehe, eines von unseren Tieren läßt sich da mit irgendeinem Körperteil vorzugsweise dem Hinterteil drin nieder. Dann werd ich aber schwer sauer.
Also, erstmal die Winterlandschaft.
Wie wir unschwer sehen können, haben bereits einige der Realität nicht ganz entsprechenden Veränderungen stattgefunden, die allein auf das Konto der Little Lady gehen.
Außerdem ist eines der Eichhörnchen ausgewandert. Wir werden ihm später wieder begegnen.
Und hier, die Schloßlandschaft. Eine leicht *hüstel* größere Herausforderung als die Winterlandschaft.
Jetzt weiß ich auch, warum die Natur nur die Natur erschaffen hat, aber den Bau von Gebäuden gänzlich in Menschenhand gelegt hat. So von wegen Anfällen von Wahnsinn und Verzweiflung und so...ähem...ja...
Also, hier die Schloßlandschaft. Ich bitte besonderes Augenmerk auf die Anlage hinter der Tür zu legen. Den Trick rauszufinden hat mich einiges an Nerven gekostet. Auch die Terasse war eine Herausforderung, die ruhig mit entsprechendem Applaus gewürdigt werden darf.
Auch hier sind übrigens schon einige neue Bewohner eingezogen, die so garnicht vorgesehen waren.
Keine Ahnung, wie das Pferd auf die Terasse gekommen ist. Ich jedenfalls seh keine Flügel.
Btw, ich hab auch keine Ahnung wie sonst jemand auf die mühevoll konstruierte Terasse gelangen soll, denn dummerweise gibt es keine Treppe.
Wobei, wenn ich recht überlege, sagen wir lieber glücklicherweise. Sollen die halt Leitern nehmen.
Der Weihnachtsbaum in der Außenanlage war gestern auch noch nicht da.
Und hier sehen wir übrigens das ausgewanderte Eichhörnchen wieder.
Vermutlich werden in der nächsten Zeit noch diverse Tiere von Landschaft nach Schloß wechseln. Bleibt nur zu hoffen, daß die stubenrein sind.
Fehlt noch, daß die das liebevoll gestaltete Schloß vollkacken. Wobei mir einfällt, in die Landschaft sollten die lieber auch nicht kacken.
Nunja, es sind ja auch monumentale Bauwerke.
Und wehe, eines von unseren Tieren läßt sich da mit irgendeinem Körperteil vorzugsweise dem Hinterteil drin nieder. Dann werd ich aber schwer sauer.
Also, erstmal die Winterlandschaft.
Wie wir unschwer sehen können, haben bereits einige der Realität nicht ganz entsprechenden Veränderungen stattgefunden, die allein auf das Konto der Little Lady gehen.
Außerdem ist eines der Eichhörnchen ausgewandert. Wir werden ihm später wieder begegnen.
Und hier, die Schloßlandschaft. Eine leicht *hüstel* größere Herausforderung als die Winterlandschaft.
Jetzt weiß ich auch, warum die Natur nur die Natur erschaffen hat, aber den Bau von Gebäuden gänzlich in Menschenhand gelegt hat. So von wegen Anfällen von Wahnsinn und Verzweiflung und so...ähem...ja...
Also, hier die Schloßlandschaft. Ich bitte besonderes Augenmerk auf die Anlage hinter der Tür zu legen. Den Trick rauszufinden hat mich einiges an Nerven gekostet. Auch die Terasse war eine Herausforderung, die ruhig mit entsprechendem Applaus gewürdigt werden darf.
Auch hier sind übrigens schon einige neue Bewohner eingezogen, die so garnicht vorgesehen waren.
Keine Ahnung, wie das Pferd auf die Terasse gekommen ist. Ich jedenfalls seh keine Flügel.
Btw, ich hab auch keine Ahnung wie sonst jemand auf die mühevoll konstruierte Terasse gelangen soll, denn dummerweise gibt es keine Treppe.
Wobei, wenn ich recht überlege, sagen wir lieber glücklicherweise. Sollen die halt Leitern nehmen.
Der Weihnachtsbaum in der Außenanlage war gestern auch noch nicht da.
Und hier sehen wir übrigens das ausgewanderte Eichhörnchen wieder.
Vermutlich werden in der nächsten Zeit noch diverse Tiere von Landschaft nach Schloß wechseln. Bleibt nur zu hoffen, daß die stubenrein sind.
Fehlt noch, daß die das liebevoll gestaltete Schloß vollkacken. Wobei mir einfällt, in die Landschaft sollten die lieber auch nicht kacken.
Mittwoch, 28. November 2012
Wunschzettel
Alle Jahre wieder...
...ist es soweit...
Die Weihnachtszeit galoppiert heran und mit ihr entstehen in rasender Folge mal wieder die Wunschzettel meiner Kinder...
Ist das nicht rücksichtsvoll von ihnen, daß sie mir Zettel schreiben?
So brauch ich meine Hirnkapazität nicht unnötig belasten, indem ich versuche mir alles zu merken.
Dumm dabei ist nur, daß Mr. Cool eine Schrift hat wie ein Erdbebenseismograph bei Vollauslastung *ächz*
Während die Queen of Drama sich gern kryptischer Schriftzeichen bedient, die in ihrer anmutigen Ausprägung an alte Runen erinnern.
Sehr schön anzusehen.
Leider sind die meisten dieser Runen nicht übersetzbar.
An dieser Stelle bewundere ich immer ihre Lehrer, die diese wunderbaren Schriftzeichen übersetzen können um daraus für sie nachvollziehbare Texte zu zaubern...
Und die Little Lady lernt ja jetzt auch endlich schreiben.
Und da sie doch schon ein paar Buchstaben kennt besteht ihr Wunschzettel aus einer Reihe sehr ordentlich gezeichneter AAAAAs und OOOOOs und IIIIIs unterbrochen, um das Bild aufzulockern, von einigen MMMMMMMs und LLLLLLs.
Erinnert stark an einen Binärcode.
Leider entgeht mir hier der Sinn des geschriebenen genauso wie beim Erdbebenseismograph und den kryptischen Runen.
Und so bleibt mir doch nichts anderes übrig, als gewisse Teile meines Hirns wieder zur Abspeicherung der mündlich geäußerten Wünsche zur Verfügung zu stellen.
Und dann beim einkaufen, wie bei einer Schamanenbeschwörung mit geheimnisvoller leiser Stimme und zusammengekniffenen Augen immer wieder vor mich hinzumurmeln, was noch hängen geblieben ist.
Zu jeder anderen Jahreszeit würde man jetzt ja sehr seltsam angeguckt, aber um die Zeit kurz vor Weihnachten kann man erstaunlich viele Erwachsene sehen, die vor sich hinmurmelnd mit verzweifelten Gesicht durch die Geschäfte irren.
Was mir die Vermutung nahebringt, daß nicht nur meine Kinder ein etwas *hust* unleserliches Schriftbild haben...
...ist es soweit...
Die Weihnachtszeit galoppiert heran und mit ihr entstehen in rasender Folge mal wieder die Wunschzettel meiner Kinder...
Ist das nicht rücksichtsvoll von ihnen, daß sie mir Zettel schreiben?
So brauch ich meine Hirnkapazität nicht unnötig belasten, indem ich versuche mir alles zu merken.
Dumm dabei ist nur, daß Mr. Cool eine Schrift hat wie ein Erdbebenseismograph bei Vollauslastung *ächz*
Während die Queen of Drama sich gern kryptischer Schriftzeichen bedient, die in ihrer anmutigen Ausprägung an alte Runen erinnern.
Sehr schön anzusehen.
Leider sind die meisten dieser Runen nicht übersetzbar.
An dieser Stelle bewundere ich immer ihre Lehrer, die diese wunderbaren Schriftzeichen übersetzen können um daraus für sie nachvollziehbare Texte zu zaubern...
Und die Little Lady lernt ja jetzt auch endlich schreiben.
Und da sie doch schon ein paar Buchstaben kennt besteht ihr Wunschzettel aus einer Reihe sehr ordentlich gezeichneter AAAAAs und OOOOOs und IIIIIs unterbrochen, um das Bild aufzulockern, von einigen MMMMMMMs und LLLLLLs.
Erinnert stark an einen Binärcode.
Leider entgeht mir hier der Sinn des geschriebenen genauso wie beim Erdbebenseismograph und den kryptischen Runen.
Und so bleibt mir doch nichts anderes übrig, als gewisse Teile meines Hirns wieder zur Abspeicherung der mündlich geäußerten Wünsche zur Verfügung zu stellen.
Und dann beim einkaufen, wie bei einer Schamanenbeschwörung mit geheimnisvoller leiser Stimme und zusammengekniffenen Augen immer wieder vor mich hinzumurmeln, was noch hängen geblieben ist.
Zu jeder anderen Jahreszeit würde man jetzt ja sehr seltsam angeguckt, aber um die Zeit kurz vor Weihnachten kann man erstaunlich viele Erwachsene sehen, die vor sich hinmurmelnd mit verzweifelten Gesicht durch die Geschäfte irren.
Was mir die Vermutung nahebringt, daß nicht nur meine Kinder ein etwas *hust* unleserliches Schriftbild haben...
Dienstag, 27. November 2012
Letzte Nacht...
...sehr erfolglos versucht, den Toaster von der Arbeitsplatte zu verscheuchen.
Selbst mit energischsten "kusch! Ab mit dir! Runter da!" rührte das sture Ding sich nicht von der Stelle.
Auf dem Weg in die Küche um dieses sehr wiederspenstige Ding höchstpersönlich zu scheuchen, aus dem Stand gute zwei Meter hochgesprungen und fast einen Herzanfall bekommen, weil mir plötzlich jemand aus dem Flur entgegenkam...
Um dann zu der nicht sehr überraschenden Erkentniss zu kommen...
...mit Brille wär das nicht passiert!
Denn dann hätt selbst ich wohl erkannt, daß das schwarze, gemütlich in die Ecke der Arbeitsplatte gekuschelte und absolut nicht aus der Ruhe zu bringende Ding garnicht die Katze sondern der Toaster ist.
Und daß ich mir selbst aus dem Flur entgegenkam, weil ich mich in der Tür gespiegelt hab.Und ich verweigere ganz standhaft darüber nachzudenken, warum ich mich bei meinem Anblick so erschreckt habe...
Merke: Ohne Kontaktlinsen nicht mehr durchs Haus bewegen, solange Katze nicht damit rausrückt, wohin sie meine Brille verschleppt hat...
Selbst mit energischsten "kusch! Ab mit dir! Runter da!" rührte das sture Ding sich nicht von der Stelle.
Auf dem Weg in die Küche um dieses sehr wiederspenstige Ding höchstpersönlich zu scheuchen, aus dem Stand gute zwei Meter hochgesprungen und fast einen Herzanfall bekommen, weil mir plötzlich jemand aus dem Flur entgegenkam...
Um dann zu der nicht sehr überraschenden Erkentniss zu kommen...
...mit Brille wär das nicht passiert!
Denn dann hätt selbst ich wohl erkannt, daß das schwarze, gemütlich in die Ecke der Arbeitsplatte gekuschelte und absolut nicht aus der Ruhe zu bringende Ding garnicht die Katze sondern der Toaster ist.
Und daß ich mir selbst aus dem Flur entgegenkam, weil ich mich in der Tür gespiegelt hab.
Merke: Ohne Kontaktlinsen nicht mehr durchs Haus bewegen, solange Katze nicht damit rausrückt, wohin sie meine Brille verschleppt hat...
Samstag, 24. November 2012
Startbahn
Brauchte ich heute morgen mal wieder.
Gut, daß wir auf einem Berg wohnen, da kann man das Auto wenigstens anrollen lassen und starten.
*Hüpfhüpfgurgelhustschüttel* und es ist an.
Wenn ich woanders parke achte ich schon immer drauf, daß ich so steh, daß die Karre notfalls vorwärts ohne Probleme ausgeparkt werden kann.
Dumm ist nur, daß ich meist keine Freiwilligen finde, die mitfahren um das Auto im Falle des Falles dann anschieben zu können, wenn die Batterie mal wieder ihre Alterswehwehchen pflegt.
Mr. Cool ist letzte Woche auch schon damit liegengeblieben. Nur hat der immer genug Kumpels dabei, die schieben helfen bis die Karre wieder anspringt.
Springt sie bei mir nicht an und ich bin allein unterwegs bleibt mir nichts anderes übrig, als meine private Rettungstruppe, sprich Mr.Cool anzurufen, der dann mit seinen Kumpels anrückt, um Mama mal wieder auf die Sprünge zu helfen.
Das ist ausgesprochen lästig.
Vor allem da die lieben Kinderchens nicht mit dummen Kommentaren sparen *muffel*
Da wird wohl nichts übrig bleiben, als nächste Woche nach einer neuen Batterie zu gucken *seufz*
Gut, daß wir auf einem Berg wohnen, da kann man das Auto wenigstens anrollen lassen und starten.
*Hüpfhüpfgurgelhustschüttel* und es ist an.
Wenn ich woanders parke achte ich schon immer drauf, daß ich so steh, daß die Karre notfalls vorwärts ohne Probleme ausgeparkt werden kann.
Dumm ist nur, daß ich meist keine Freiwilligen finde, die mitfahren um das Auto im Falle des Falles dann anschieben zu können, wenn die Batterie mal wieder ihre Alterswehwehchen pflegt.
Mr. Cool ist letzte Woche auch schon damit liegengeblieben. Nur hat der immer genug Kumpels dabei, die schieben helfen bis die Karre wieder anspringt.
Springt sie bei mir nicht an und ich bin allein unterwegs bleibt mir nichts anderes übrig, als meine private Rettungstruppe, sprich Mr.Cool anzurufen, der dann mit seinen Kumpels anrückt, um Mama mal wieder auf die Sprünge zu helfen.
Das ist ausgesprochen lästig.
Vor allem da die lieben Kinderchens nicht mit dummen Kommentaren sparen *muffel*
Da wird wohl nichts übrig bleiben, als nächste Woche nach einer neuen Batterie zu gucken *seufz*
Dienstag, 20. November 2012
Krankschreibung?
Vorhin warf der Doc nochmal einen Blick auf das Knie. Und schüttelte bedenklich den Kopf. Das müßte jetzt aber mal geschont werden meinte er.
Und wollte mich krankschreiben...
Schließlich wär das Knie doch arg angeschlagen, da würde jeder Chef für Verständnis haben, wenn ich damit krank geschrieben wäre.
Jaha, jeder andere Chef, aber nicht meiner.
Er kennt doch meinen Chef, mußte ich ihn erinnern.
Da ist nichts mit Verständnis.
"Ach ja," murmelt er und verbeißt sich das grinsen "Ich erinner mich. Sturr, dickschädlig und absolut uneinsichtig, wann mal Schonung angesagt ist... Genau wie du"
Verständnissvoll und weise vorwurfsvoll blickt er mich an.
Ich blick genauso zurück.
Kann ich mir doch genau vorstellen, wie das Gespräch ablaufen würde, wenn es denn eins gäbe:
Ich: "Du, Chef, gugge mal, ich hab hier ne Krankmeldung. Ich soll mich schooohoonen!"
Chef: "Kannste sitzen? Kannste schreiben?"
Ich: "Jahaaa" *seufz*
Chef: "Dann ab an die Arbeit!"
Manchmal schon blöd, wenn man sein eigener Chef ist...
Und wollte mich krankschreiben...
Schließlich wär das Knie doch arg angeschlagen, da würde jeder Chef für Verständnis haben, wenn ich damit krank geschrieben wäre.
Jaha, jeder andere Chef, aber nicht meiner.
Er kennt doch meinen Chef, mußte ich ihn erinnern.
Da ist nichts mit Verständnis.
"Ach ja," murmelt er und verbeißt sich das grinsen "Ich erinner mich. Sturr, dickschädlig und absolut uneinsichtig, wann mal Schonung angesagt ist... Genau wie du"
Verständnissvoll und weise vorwurfsvoll blickt er mich an.
Ich blick genauso zurück.
Kann ich mir doch genau vorstellen, wie das Gespräch ablaufen würde, wenn es denn eins gäbe:
Ich: "Du, Chef, gugge mal, ich hab hier ne Krankmeldung. Ich soll mich schooohoonen!"
Chef: "Kannste sitzen? Kannste schreiben?"
Ich: "Jahaaa" *seufz*
Chef: "Dann ab an die Arbeit!"
Manchmal schon blöd, wenn man sein eigener Chef ist...
Montag, 19. November 2012
Hebekran...
...ich brauch!
...für mich!
Als höchst ungeschicklicher Mensch sich gestern vor dem Kühlschrank in die Knie begibtan dieser Stelle hätte ich mal vorher über meine eigene Aussage nachdenken sollen, wann und warum ich mich noch auf die Knie begeb, dann hätt ich wenigstens was von der Aktion gehabt und sich nach Feststellung der mangelnden Platzverhältnisse im selben wieder aufrichtet macht es "knirsch-knacks" im Knie.
Das ist höchst ungut!!!
Was ich auch wirklich jeden mit heftigsten Zähneknirschen in äußerst bildlichen Bildern wissen lasse.
Was aber nichts nutzt.
Das Knie wird gleich mal mindestens doppelt so dick wie es sein soll.
Läßt sich nicht mehr knicken. Was ich in Anbetracht der höchst deutlichen Schmerzsignale, die es bei diesen Aktionen aussendet eh nicht mehr tu...
Und schreit alles in allem, wenn es denn könnte nach "Arzt!!! Jetzt!!!"
Kann ja schreien, soviel es will. Nach meiner letzten Erfahrung mit Notaufnahmen und Zeitungen von 1991 bin ich mir sicher, daß ich da nicht hinfahr.
Selbst fahren *hähähäh* der Witz war gut...jahhhaaa...
Und außerdem muß noch das Restessen vom Geburtstag in den Kühlschrank.
Was ja auch der Grund für den Kniefall war.
Irgendwie muß zu dem jetzt schon im Kühlschrank sich befindenden Inhalt, der mindestens 3/4 vom Fassungsvermögen einnimmt nochmal das doppelte hinein.
Was nach einer Stunde hin und her und um und wegräumen dann auch geschafft ist.
Und ich mich mittels Salbe und Kaltpack endlich meinem Knie widmen kann.
Das dumme ist nur, daß man in mein Bett nur von unten reinkrabbeln kann.
Bitte, wie krabbeln mit Knie, daß sich nicht knicken lassen möchte...? Also, nach der guten alten ein-Blauwal-wird-an-den-Strand-gespült-Methode reingerobbt.
Heute geht es schon wieder besser. Läßt sich schon wieder etwas knicken und ist auch nicht mehr so dick.
Der Doc murmelte etwas von gedehnten Bändern. Aber gerissen oder gebrochen ist nichts.
Wenigstens etwas...
Hab ich nur das Gefühl, oder schießt sich der Mist grad so richtig bei uns ein...?
Werd mal nach Regenschirmen suchen gehen. Hilft am besten, wenn es Scheiße regnet...
...für mich!
Als höchst ungeschicklicher Mensch sich gestern vor dem Kühlschrank in die Knie begibt
Das ist höchst ungut!!!
Was ich auch wirklich jeden mit heftigsten Zähneknirschen in äußerst bildlichen Bildern wissen lasse.
Was aber nichts nutzt.
Das Knie wird gleich mal mindestens doppelt so dick wie es sein soll.
Läßt sich nicht mehr knicken. Was ich in Anbetracht der höchst deutlichen Schmerzsignale, die es bei diesen Aktionen aussendet eh nicht mehr tu...
Und schreit alles in allem, wenn es denn könnte nach "Arzt!!! Jetzt!!!"
Kann ja schreien, soviel es will. Nach meiner letzten Erfahrung mit Notaufnahmen und Zeitungen von 1991 bin ich mir sicher, daß ich da nicht hinfahr.
Selbst fahren *hähähäh* der Witz war gut...jahhhaaa...
Und außerdem muß noch das Restessen vom Geburtstag in den Kühlschrank.
Was ja auch der Grund für den Kniefall war.
Irgendwie muß zu dem jetzt schon im Kühlschrank sich befindenden Inhalt, der mindestens 3/4 vom Fassungsvermögen einnimmt nochmal das doppelte hinein.
Was nach einer Stunde hin und her und um und wegräumen dann auch geschafft ist.
Und ich mich mittels Salbe und Kaltpack endlich meinem Knie widmen kann.
Das dumme ist nur, daß man in mein Bett nur von unten reinkrabbeln kann.
Bitte, wie krabbeln mit Knie, daß sich nicht knicken lassen möchte...? Also, nach der guten alten ein-Blauwal-wird-an-den-Strand-gespült-Methode reingerobbt.
Heute geht es schon wieder besser. Läßt sich schon wieder etwas knicken und ist auch nicht mehr so dick.
Der Doc murmelte etwas von gedehnten Bändern. Aber gerissen oder gebrochen ist nichts.
Wenigstens etwas...
Hab ich nur das Gefühl, oder schießt sich der Mist grad so richtig bei uns ein...?
Werd mal nach Regenschirmen suchen gehen. Hilft am besten, wenn es Scheiße regnet...
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Voll des Mitleids...
...sind wir für Mr.Cool.
Er findet das übrigens nicht.
Dabei machen wir uns wirklich alle Gedanken über sein Wohlbefinden. Und wielange er die Schiene noch braucht.
In der Hoffnung, daß unsere Nerven noch so lange durchhalten.
War er doch am quengeln wie umständlich und so das alles ist mit der linken Hand.
Sehr anschaulich und in Endlosschleife bekommen wir die Probleme geschildert.
ALLE!!!
Insbesondere, und vorzugsweise beim essen, daß Problem, jetzt die linke Hand nehmen zu müssen, wenn er mal für große Mr.Cools muß!
Daraufhin hat ihm die Queen of Drama geraten, eine Klobürste zu nehmen.
Die Little Lady hat ihm daraufhin Feuchttücher gebracht, die noch aus ihrer Babyzeit stammen.
Mein Mann hat die Vorschläge dann zuvorkommend zusammengefaßt und ihm geraten die Feuchttücher um die Klobürste zu wickeln.
Ich hatte übrigens einen Hochdruckreiniger empfohlen.
Da kann er sich doch wohl wirklich nicht beschweren, daß wir uns zuwenig Gedanken um ihn machen...
Er findet das übrigens nicht.
Dabei machen wir uns wirklich alle Gedanken über sein Wohlbefinden. Und wielange er die Schiene noch braucht.
In der Hoffnung, daß unsere Nerven noch so lange durchhalten.
War er doch am quengeln wie umständlich und so das alles ist mit der linken Hand.
Sehr anschaulich und in Endlosschleife bekommen wir die Probleme geschildert.
ALLE!!!
Insbesondere, und vorzugsweise beim essen, daß Problem, jetzt die linke Hand nehmen zu müssen, wenn er mal für große Mr.Cools muß!
Daraufhin hat ihm die Queen of Drama geraten, eine Klobürste zu nehmen.
Die Little Lady hat ihm daraufhin Feuchttücher gebracht, die noch aus ihrer Babyzeit stammen.
Mein Mann hat die Vorschläge dann zuvorkommend zusammengefaßt und ihm geraten die Feuchttücher um die Klobürste zu wickeln.
Ich hatte übrigens einen Hochdruckreiniger empfohlen.
Da kann er sich doch wohl wirklich nicht beschweren, daß wir uns zuwenig Gedanken um ihn machen...
Montag, 22. Oktober 2012
Zweitwohnsitz?
Ich bin wirklich ernsthaft am überlegen, ob ich als Zweitwohnsitz Wartezimmer angeben soll?
Oder vielleicht sogar als Hauptwohnsitz?
Aber abgesehen davon, daß man ganz ohne Mühe Diät halten kann, wenn man rechts und links ungefragt von Krankheitsberichten samt äußerst anschaulichen plastischen Beschreibungen berieselt wird, ist es dann doch auf Dauer zu ungemütlich.
Eng, stickig und es stinkt!
Daher war nach einer Stunde Wartezeit das Thema Diplomatie auf mich nicht mehr anwendbar.
Nach zwei Stunden Wartezeit war ich durchaus bereit den Sprechstundenhilfen, die offensichtlich mit der logistischen Planung der Wartezeit total überfordert sind, den Krieg zu erklären.
Schon nach einer halben Stunde hatte ich mich unbeliebt gemacht, bei der mitteilsamen Dame neben mir, die äußerst ausführlich an alle gewandt von ihrem offenen Knie erzählte.
Nun leide ich ja nicht stumm, sondern hab ich genauso deutlich und plastisch klargemacht, daß sie jetzt endlich mal den Rüssel halten sollte, bevor ich zu drastischen Selbstverteidigungsmaßnahmen greifen würde.
Sie schwieg, zwar tierisch beleidigt und mit Todesblicken um sich werfend, aber sie schwieg.
Mission erfüllt.
Echt, warum glauben manche Leute, nur weil man sich zufällig im Wartezimmer begegnet, daß das dazu berechtig andere mit aufgezwungenen Gesprächen zu belästigen...*gnnnn*
Und das ganze für knapp 10 Minuten, die wir beim Arzt drin waren, damit er einen Blick auf die Pfote werfen und guten Gewissens die nötigen Atteste ausstellen kann für die Schule.
Schmerzmittel hat er auch mitgegeben.
Und nächsten Montag müßen wir wieder hin *ächz*
Ich hab aber, denn schließlich bin ich doch ein netter Mensch, der Sprechstundenhilfe mitgeteilt, daß ich dann erstmal anrufen werde, ob es denn diesmal mit der Koordinierung der Termine geklappt hätte, oder ob wir vielleicht erst in 2 Stunden kommen sollten.
Das wär doch bestimmt schonender für die Nerven aller Beteiligten.
Leider hat sie diese meine Freundlichkeit wohl nicht als solche betrachtet, sondern heftig geknurrt.
Gut, im Grunde bin ich ja auch kein netter Mensch, ich hab nur so getan als ob. Also hab ich zurückgeknurrt.
Kurz bevor wir uns dann anfallen konnten haben wir uns drauf geeinigt, daß ich tatsächlich erst anrufe und frage, wie lange es dauert und dann mit Mr.Cool da auftauche.
Das läßt jetzt für mich keine guten Schlüsse darauf zu, daß diese Situation heute nur eine Ausnahme war, wenn sie schon davon ausgeht, daß es auch nächsten Montag wieder so ist...
Oder vielleicht sogar als Hauptwohnsitz?
Aber abgesehen davon, daß man ganz ohne Mühe Diät halten kann, wenn man rechts und links ungefragt von Krankheitsberichten samt äußerst anschaulichen plastischen Beschreibungen berieselt wird, ist es dann doch auf Dauer zu ungemütlich.
Eng, stickig und es stinkt!
Daher war nach einer Stunde Wartezeit das Thema Diplomatie auf mich nicht mehr anwendbar.
Nach zwei Stunden Wartezeit war ich durchaus bereit den Sprechstundenhilfen, die offensichtlich mit der logistischen Planung der Wartezeit total überfordert sind, den Krieg zu erklären.
Schon nach einer halben Stunde hatte ich mich unbeliebt gemacht, bei der mitteilsamen Dame neben mir, die äußerst ausführlich an alle gewandt von ihrem offenen Knie erzählte.
Nun leide ich ja nicht stumm, sondern hab ich genauso deutlich und plastisch klargemacht, daß sie jetzt endlich mal den Rüssel halten sollte, bevor ich zu drastischen Selbstverteidigungsmaßnahmen greifen würde.
Sie schwieg, zwar tierisch beleidigt und mit Todesblicken um sich werfend, aber sie schwieg.
Mission erfüllt.
Echt, warum glauben manche Leute, nur weil man sich zufällig im Wartezimmer begegnet, daß das dazu berechtig andere mit aufgezwungenen Gesprächen zu belästigen...*gnnnn*
Und das ganze für knapp 10 Minuten, die wir beim Arzt drin waren, damit er einen Blick auf die Pfote werfen und guten Gewissens die nötigen Atteste ausstellen kann für die Schule.
Schmerzmittel hat er auch mitgegeben.
Und nächsten Montag müßen wir wieder hin *ächz*
Ich hab aber, denn schließlich bin ich doch ein netter Mensch, der Sprechstundenhilfe mitgeteilt, daß ich dann erstmal anrufen werde, ob es denn diesmal mit der Koordinierung der Termine geklappt hätte, oder ob wir vielleicht erst in 2 Stunden kommen sollten.
Das wär doch bestimmt schonender für die Nerven aller Beteiligten.
Leider hat sie diese meine Freundlichkeit wohl nicht als solche betrachtet, sondern heftig geknurrt.
Gut, im Grunde bin ich ja auch kein netter Mensch, ich hab nur so getan als ob. Also hab ich zurückgeknurrt.
Kurz bevor wir uns dann anfallen konnten haben wir uns drauf geeinigt, daß ich tatsächlich erst anrufe und frage, wie lange es dauert und dann mit Mr.Cool da auftauche.
Das läßt jetzt für mich keine guten Schlüsse darauf zu, daß diese Situation heute nur eine Ausnahme war, wenn sie schon davon ausgeht, daß es auch nächsten Montag wieder so ist...
Sonntag, 21. Oktober 2012
a long long time ago...
Heute morgen mit Mr.Cool ins Krankenhaus.
Er war in der Nacht hingeknallt als er,dem Ruf der Chips, seinem knurrenden Magen in Richtung Auto folgend gestolpert war.
Hand aufgeschürft und am bluten. Zeigefinger dreimal so dick wie normal.
Und Chips hat er dann auch nicht mehr geholt...
Jedenfalls, um 7.30 Uhr am morgen denkt man ja, da geht es schneller...*hust*
In der Wartezeit in einer Notaufnahme werden ganze Kontinente erorbert und wieder verloren...
Ganze Kulturen entstehen und gehen wieder unter...
Als man das Krankenhaus betrat rollten noch Panzer durch die Stadt, als man es verließ fuhren Hybridbusse...
Der Weltraum wurde erobert...
Und die Elektriziät erfunden...
Die Postkutschen wurden durch e-mails ersetzt...
In der Wartezeit mit Titanicfeeling, dank der extrem bequemen Holzbänke und mitzuwenig ohne Rettungsbooten, hatten wir wenigstens genug Zeit um uns vergangenheitsmäßig mal wieder auf den laufenden zu bringen.
Tatsächlich lagen dort Zeitungen von 1991!!!
Schade, ich hab zwar gesucht, aber ich konnte keine finden, die aktuell von der Mondlandung berichtete...
Dann...endlich...Untersuchung...mit Weiterleitung an die Röntgenabteilung.
Nur ganz leicht verirrt bei "um die Ecke links, vorn durch, rechts, dann links und dann Gang"
Ja, solche Anweisungen kenn ich von meinem Mann, so unwichtige Dinge wie "Gang runter, durch die Tür" werden gern mal nicht erwähnt, würden aber zu einem schnelleren Auffinden einen großen Teil beitragen.
Ganz zu schweigen von wenigstens ein oder zwei strategisch günstig plazierten Wegweisern.
Wenn ich schon groß die Aufschrift "Röntgen" seh brauch ich auch keinen mehr, der in die Richtung weißt...
Und dort...prangte an der Tür ein großes Schild, daß man grad abwesend wär, wegen CT und so...
Nach einer halben Stunde hab ich mir das Schild mal genauer angesehen.
Ich bin sicher, die Spinnweben und der Staub darauf verheißen nichts gutes...
Vermutlich schickt man die Leute nur hierhin, damit vorn nicht alles so voll ist...
Und hier werden sie dann vergessen, bis sie als Staub von den Stühlen rieseln und sich dann, durch Luftwirbel verteilt auf eben diesem Schild niederlassen...
Nach einer weiteren halben Stunde Wartezeit und Mr.Cool, der eingeschlafen fast vom Stuhl fällt, war ich bereit die Anmeldung zu stürmen, die Revolution auszurufen, den Schlüssel einzufordern und selbst diese Schei*fotos zu machen.
Schließlich kann ich auch mit einer Spiegelreflex umgehen. Und hier muß ich noch nichtmals auf eine ansprechende Komposition der Umgebung achten.
Und dann...kam doch endlich jemand. Um mitzuteilen, daß es noch gut 20 Minuten dauern würde, da erst irgendwas ausgewertet werden mußte.
Mr.Cool gab sehr deutliche Unmutsäußerungen von sich...
Ich auch...
Nach dem röntgen zurück nach vorn.
Ich hatte mir schon das weichste Plätzchen auf der Holzbank gesichert in der Erwartung mindestens einer Stunde Wartezeit.
Berieselt von einem gegen die Statik kämpfenden Radio.
Aber, erstaunlich, nur knapp 10 Minuten später wurden wir schon aufgerufen.
Im nachhinein hätte Mr.Cool gern noch ein paar Wochen gewartet.
Der Finger ist gebrochen.
Schiene.
Und Montag fängt die Schule diesmal tatsächlich wieder an.
Schreiben nur mit links
Kein Sport für die nächsten 4 Wochen. Solange muß er die Schiene mindestens tragen. Was für Mr.Cool das einzig positive an der Sache ist, aber nicht unbedingt einen Bruch nötig gemacht hätte.
Natürlich wird ihm dann wieder unterstellt werden, daß hätte er absichtlich gemacht...
Was er ganz sicher nicht gemacht hat, denn, abgesehen von den ganzen Problemen, die es für einen Rechtshändler mit sich bringt, wenn die rechte Hand ausfällt...
Er muß diese Schiene 4 Wochen tragen.
Er darf 4 Wochen nicht Autofahren.
Und in knapp 12 Tagen wird er 18!
Und seit er den Führerschein gemacht hat wartet er darauf, um genau eine Minute nach Mitternacht mit seinen Freunden einen Ausflug zu machen bei dem er fährt.
Was dann spontan zu einem Tränenausbruch und einer äußerst dramatischen und überzeugenden Verzweiflungsdarbietung im Behandlungsraum führte.
Nachdem jetzt das erste "sich auf den Boden werfen und drauf rumtrommeln vor Wut" überwunden ist, ist er wild entschlossen sich vom Rest der zu diesem Zeitpunkt noch durchaus des Mitleids fähigen Familie verwöhnen zu lassen.
Ich vermute stark daß dieser Zustand des Mitleids bald nachläßt, wenn er weiter so quengelt.
Man stelle sich einen Mann mit Schnupfen vor, nehme das ganze mal 10, steigere es mit unendlich und dann...hat man immer noch nicht den psychischen Ausnahmezustand, in dem sich ein Mann mit Schiene an der Hand befindet...
Ich warte jetzt ja noch drauf, wenn Mr. Cool das erste Mal für große Mr.Cools muß...
Er war in der Nacht hingeknallt als er,
Hand aufgeschürft und am bluten. Zeigefinger dreimal so dick wie normal.
Und Chips hat er dann auch nicht mehr geholt...
Jedenfalls, um 7.30 Uhr am morgen denkt man ja, da geht es schneller...*hust*
In der Wartezeit in einer Notaufnahme werden ganze Kontinente erorbert und wieder verloren...
Ganze Kulturen entstehen und gehen wieder unter...
Als man das Krankenhaus betrat rollten noch Panzer durch die Stadt, als man es verließ fuhren Hybridbusse...
Der Weltraum wurde erobert...
Und die Elektriziät erfunden...
Die Postkutschen wurden durch e-mails ersetzt...
In der Wartezeit mit Titanicfeeling, dank der extrem bequemen Holzbänke und mit
Tatsächlich lagen dort Zeitungen von 1991!!!
Schade, ich hab zwar gesucht, aber ich konnte keine finden, die aktuell von der Mondlandung berichtete...
Dann...endlich...Untersuchung...mit Weiterleitung an die Röntgenabteilung.
Nur ganz leicht verirrt bei "um die Ecke links, vorn durch, rechts, dann links und dann Gang"
Ja, solche Anweisungen kenn ich von meinem Mann, so unwichtige Dinge wie "Gang runter, durch die Tür" werden gern mal nicht erwähnt, würden aber zu einem schnelleren Auffinden einen großen Teil beitragen.
Ganz zu schweigen von wenigstens ein oder zwei strategisch günstig plazierten Wegweisern.
Wenn ich schon groß die Aufschrift "Röntgen" seh brauch ich auch keinen mehr, der in die Richtung weißt...
Und dort...prangte an der Tür ein großes Schild, daß man grad abwesend wär, wegen CT und so...
Nach einer halben Stunde hab ich mir das Schild mal genauer angesehen.
Ich bin sicher, die Spinnweben und der Staub darauf verheißen nichts gutes...
Vermutlich schickt man die Leute nur hierhin, damit vorn nicht alles so voll ist...
Und hier werden sie dann vergessen, bis sie als Staub von den Stühlen rieseln und sich dann, durch Luftwirbel verteilt auf eben diesem Schild niederlassen...
Nach einer weiteren halben Stunde Wartezeit und Mr.Cool, der eingeschlafen fast vom Stuhl fällt, war ich bereit die Anmeldung zu stürmen, die Revolution auszurufen, den Schlüssel einzufordern und selbst diese Schei*fotos zu machen.
Schließlich kann ich auch mit einer Spiegelreflex umgehen. Und hier muß ich noch nichtmals auf eine ansprechende Komposition der Umgebung achten.
Und dann...kam doch endlich jemand. Um mitzuteilen, daß es noch gut 20 Minuten dauern würde, da erst irgendwas ausgewertet werden mußte.
Mr.Cool gab sehr deutliche Unmutsäußerungen von sich...
Ich auch...
Nach dem röntgen zurück nach vorn.
Ich hatte mir schon das weichste Plätzchen auf der Holzbank gesichert in der Erwartung mindestens einer Stunde Wartezeit.
Berieselt von einem gegen die Statik kämpfenden Radio.
Aber, erstaunlich, nur knapp 10 Minuten später wurden wir schon aufgerufen.
Im nachhinein hätte Mr.Cool gern noch ein paar Wochen gewartet.
Der Finger ist gebrochen.
Schiene.
Und Montag fängt die Schule diesmal tatsächlich wieder an.
Schreiben nur mit links
Kein Sport für die nächsten 4 Wochen. Solange muß er die Schiene mindestens tragen. Was für Mr.Cool das einzig positive an der Sache ist, aber nicht unbedingt einen Bruch nötig gemacht hätte.
Natürlich wird ihm dann wieder unterstellt werden, daß hätte er absichtlich gemacht...
Was er ganz sicher nicht gemacht hat, denn, abgesehen von den ganzen Problemen, die es für einen Rechtshändler mit sich bringt, wenn die rechte Hand ausfällt...
Er muß diese Schiene 4 Wochen tragen.
Er darf 4 Wochen nicht Autofahren.
Und in knapp 12 Tagen wird er 18!
Und seit er den Führerschein gemacht hat wartet er darauf, um genau eine Minute nach Mitternacht mit seinen Freunden einen Ausflug zu machen bei dem er fährt.
Was dann spontan zu einem Tränenausbruch und einer äußerst dramatischen und überzeugenden Verzweiflungsdarbietung im Behandlungsraum führte.
Nachdem jetzt das erste "sich auf den Boden werfen und drauf rumtrommeln vor Wut" überwunden ist, ist er wild entschlossen sich vom Rest der zu diesem Zeitpunkt noch durchaus des Mitleids fähigen Familie verwöhnen zu lassen.
Ich vermute stark daß dieser Zustand des Mitleids bald nachläßt, wenn er weiter so quengelt.
Man stelle sich einen Mann mit Schnupfen vor, nehme das ganze mal 10, steigere es mit unendlich und dann...hat man immer noch nicht den psychischen Ausnahmezustand, in dem sich ein Mann mit Schiene an der Hand befindet...
Ich warte jetzt ja noch drauf, wenn Mr. Cool das erste Mal für große Mr.Cools muß...
Dienstag, 2. Oktober 2012
Sie leidet...
...die Queen of Liebeskummer.
Sehr eindrucksvoll.
Und vor allem sehr publikumswirksam.
Vermutlich ist sie der Ansicht, Liebeskummer, der nicht mit der Familie geteilt wird, egal ob diese will oder nicht, ist kein richtiger Liebeskummer.
In diesem Fall, hat sie dann wirklich richtig, echten, starken Liebeskummer, denn er wird ausgiebig mit der Familie geteilt.
Die, im Fall von Vater und Bruder, eher leicht unverständnisvoll ist. Und ihr schon mal eine Liste mit anderen Liedern ins Zimmer gelegt hat.
Heute kam die erste mail. Hach ja,die Tränenfluten haben mich glatt die Treppe runtergespült.
Jetzt ist sie erstmal mit einer Freundin shoppen. Scheint, als wär sie auf dem Weg der Besserung...
Sehr eindrucksvoll.
Und vor allem sehr publikumswirksam.
Vermutlich ist sie der Ansicht, Liebeskummer, der nicht mit der Familie geteilt wird, egal ob diese will oder nicht, ist kein richtiger Liebeskummer.
In diesem Fall, hat sie dann wirklich richtig, echten, starken Liebeskummer, denn er wird ausgiebig mit der Familie geteilt.
Die, im Fall von Vater und Bruder, eher leicht unverständnisvoll ist. Und ihr schon mal eine Liste mit anderen Liedern ins Zimmer gelegt hat.
Heute kam die erste mail. Hach ja,die Tränenfluten haben mich glatt die Treppe runtergespült.
Jetzt ist sie erstmal mit einer Freundin shoppen. Scheint, als wär sie auf dem Weg der Besserung...
Montag, 1. Oktober 2012
Queen of Liebeskummer
Die Queen of Drama widmet sich hingebungsvoll und vor allem lautstark ihrem Liebeskummer.
Und bewegt sich dabei im R V E Kreis.
R = Romantik
V = Verzweiflung
E = Erinnerung
Achja, ich hab ja Verständnis für sie.
Da ist der Liebste jenseits des Polarkreises. Jedenfalls kommt es ihr so vor.
Aber so langsam stellen sich Kopfschmerzen ein bei mir.
Und im ganzen Haus sind keine Kopfhörer aufzutreiben.
Außer die von Mr. Cool.
Und, bei allem seinem Verständnis *hüstel* für seine Schwester, die braucht er für die Online PC Spiele und kann sie daher unter keinen Umständen an seine Schwester verleihen. So leid es ihm ja auch tut...
Wobei ich natürlich unumwunden anerkenne, daß meine Kopfschmerzen deffinitv NICHTS sind im Vergleich zu ihrem Liebeskummer.
Also werde ich noch weiter R V E in voller Lautstärke über mich ergehen lassen.
Und mal überlegen, ob wir nicht in nächster Zeit etwas im Haus renovieren wollten.
Vorzugsweise mit einem BOHRHAMMER...
Und bewegt sich dabei im R V E Kreis.
R = Romantik
V = Verzweiflung
E = Erinnerung
Achja, ich hab ja Verständnis für sie.
Da ist der Liebste jenseits des Polarkreises. Jedenfalls kommt es ihr so vor.
Aber so langsam stellen sich Kopfschmerzen ein bei mir.
Und im ganzen Haus sind keine Kopfhörer aufzutreiben.
Außer die von Mr. Cool.
Und, bei allem seinem Verständnis *hüstel* für seine Schwester, die braucht er für die Online PC Spiele und kann sie daher unter keinen Umständen an seine Schwester verleihen. So leid es ihm ja auch tut...
Wobei ich natürlich unumwunden anerkenne, daß meine Kopfschmerzen deffinitv NICHTS sind im Vergleich zu ihrem Liebeskummer.
Also werde ich noch weiter R V E in voller Lautstärke über mich ergehen lassen.
Und mal überlegen, ob wir nicht in nächster Zeit etwas im Haus renovieren wollten.
Vorzugsweise mit einem BOHRHAMMER...
Samstag, 29. September 2012
Souvenirjagd
Das hat man davon, wenn man in so einer kleinen, unwichtigen Stadt wohnt, die außer den Einwohnern vermutlich kein Mensch kennt.
Und wenn man russische Austauschschüler hat, die gern ein Souvenir mitnehmen würden, welches beweist, daß man in eben dieser kleinen, unwichtigen Stadt war.
*seufz*
Offenbar ist es kein wirklich großes Geschäft, Souvenirs aus dieser unserer Stadt anzubieten.
Dafür sind wir aber von enthusiastischen Verkäufern, die sehr hilfsbereit, aber leider genauso unwissend waren wie wir, von einem Geschäft ins nächste geschickt worden.
Um am Ende festzustellen, daß in unserer Stadt weder ein berühmter Dom, noch ein berühmter Turm rumsteht und es daher nicht nötig war, Souvenirs speziell für unsere Stadt herzustellen.
Dabei kommen ein paar nicht ganz unbedeutende Schriftsteller und Maler aus unserer Stadt.
Jaja...
Bei einigen wußte ich das schon, bei anderen hab ich das heute erfahren.
Leider Verständlicherweise hatten die beiden keinerlei Interesse an Büchern über den detailierten Lebenslauf eben dieser Künstler. Selbstverständlich auf deutsch.
Was die Lektüre wohl noch um einiges langweiliger gemacht hätte, als sie eh schon wär...
Und so qualmen mir die Füße, hab ich bestimmt 5 Kilo durchs rumrennen abgenommen, kenn Geschäfte, die ich aus Desinteresse vorher nie betreten habe, habe meine Kentnisse bezüglich berühmter Persönlichkeiten die aus dieser Ecke kommen erweitern könnenund hab noch immer genausowenig Interesse an diesem Wissen wie vorher und hab festgestellt, daß unsere Stadt einfach zu unwichtig und klein ist um auch nur EIN EINZIGES blödes Souvenir ihr eigen nennen zu können....
Und wenn man russische Austauschschüler hat, die gern ein Souvenir mitnehmen würden, welches beweist, daß man in eben dieser kleinen, unwichtigen Stadt war.
*seufz*
Offenbar ist es kein wirklich großes Geschäft, Souvenirs aus dieser unserer Stadt anzubieten.
Dafür sind wir aber von enthusiastischen Verkäufern, die sehr hilfsbereit, aber leider genauso unwissend waren wie wir, von einem Geschäft ins nächste geschickt worden.
Um am Ende festzustellen, daß in unserer Stadt weder ein berühmter Dom, noch ein berühmter Turm rumsteht und es daher nicht nötig war, Souvenirs speziell für unsere Stadt herzustellen.
Dabei kommen ein paar nicht ganz unbedeutende Schriftsteller und Maler aus unserer Stadt.
Jaja...
Bei einigen wußte ich das schon, bei anderen hab ich das heute erfahren.
Was die Lektüre wohl noch um einiges langweiliger gemacht hätte, als sie eh schon wär...
Und so qualmen mir die Füße, hab ich bestimmt 5 Kilo durchs rumrennen abgenommen, kenn Geschäfte, die ich aus Desinteresse vorher nie betreten habe, habe meine Kentnisse bezüglich berühmter Persönlichkeiten die aus dieser Ecke kommen erweitern können
Donnerstag, 20. September 2012
Springmaus
Mein Lap und meine Maus arbeiten ganz allein.
Ohne mich.
Das ist ziemlich...suboptimal.
Denn im Grunde hätte ich gern den Oberbefehl und auch das letzte Wort.
Es ist wie Weihnachten, nur ohne Baum und Kekse.
Ich klick auf eine Anweisung und laß mich dann überraschen, was er denn wohl wirklich öffnet. Ich hab schon Seiten und Funktionen gefunden, mit denen ich nie auf dem Lap gerechnet hätte.
Wer ahnt schon, daß man einen "Quellcode" anzeigen lassen kann? Oder "Eigenschaften"?
Vor allem, wenn die gewünschte Arbeitsaufgabe eigentlich kopieren war.
Zudem bin ich mir sicher, die ganze Zeit ein leises kichern aus dem Lap zu hören. Anscheinend findet der das unglaublich witzig...
Entweder bin ich plötzlich schrecklich humorlos geworden oder ich versteh den Witz einfach nicht.
Weil, ich finde das jetzt ganz und gar nicht witzig...
Was wohl daran liegt, daß ich so gaaanz leicht *hüstel* unter Zeitdruck steh und durch dieses plötzliche Entdecken der Selbstständigkeit von Maus und Lap alles was ich grad bearbeitete gut doppelt bis dreimal so lange dauert.
Nachher werd ich mir eine neue Maus zulegen.
Eine brave, faule, guterzogene Maus. Die nur das macht, was ich will.
Keine Springmaus, die munter und unberechenbar kreuz und quer über den Bildschirm hüpft *grummel*
Ohne mich.
Das ist ziemlich...suboptimal.
Denn im Grunde hätte ich gern den Oberbefehl und auch das letzte Wort.
Es ist wie Weihnachten, nur ohne Baum und Kekse.
Ich klick auf eine Anweisung und laß mich dann überraschen, was er denn wohl wirklich öffnet. Ich hab schon Seiten und Funktionen gefunden, mit denen ich nie auf dem Lap gerechnet hätte.
Wer ahnt schon, daß man einen "Quellcode" anzeigen lassen kann? Oder "Eigenschaften"?
Vor allem, wenn die gewünschte Arbeitsaufgabe eigentlich kopieren war.
Zudem bin ich mir sicher, die ganze Zeit ein leises kichern aus dem Lap zu hören. Anscheinend findet der das unglaublich witzig...
Entweder bin ich plötzlich schrecklich humorlos geworden oder ich versteh den Witz einfach nicht.
Weil, ich finde das jetzt ganz und gar nicht witzig...
Was wohl daran liegt, daß ich so gaaanz leicht *hüstel* unter Zeitdruck steh und durch dieses plötzliche Entdecken der Selbstständigkeit von Maus und Lap alles was ich grad bearbeitete gut doppelt bis dreimal so lange dauert.
Nachher werd ich mir eine neue Maus zulegen.
Eine brave, faule, guterzogene Maus. Die nur das macht, was ich will.
Keine Springmaus, die munter und unberechenbar kreuz und quer über den Bildschirm hüpft *grummel*
Abonnieren
Posts (Atom)